Effektives Rückentraining für einen gesunden Alltag

Normalerweise sind wir Menschen dafür geschaffen, aufrecht durchs Leben zu gehen. Dennoch verharren wir die meiste Zeit des Tages in einer sitzenden oder liegenden Position. Berufstätige, die den Großteil ihrer Arbeitszeit am Schreibtisch verbringen, kennen sich mit dem markanten Stechen im Nackenbereich, welches sich über die gesamte Wirbelsäule ausbreiten kann, leider zu gut aus. Zudem geht das stundenlange Sitzen oftmals mit einer verkrampften oder angespannten Haltung einher, die neben der einseitigen Belastung der Muskulatur auch den inneren Organen immens zu schaffen macht. Um die gewünschte Lebensqualität mit einem Alltag ohne Schmerzen zu erreichen, gilt die These:

"Vorbeugen ist besser als heilen".

Der Problematik mit dem schmerzenden Kreuz ist keiner hilflos ausgeliefert. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, sich und den eigenen Rücken wieder dauerhaft in Bestform zu bringen.

Ursachen für Rückenschmerzen

Das Grundübel für schmerzhafte Rückenbeschwerden zu finden, ist oftmals gar nicht so einfach. Unsere Rückenmuskulatur hat eine stützende sowie haltende Aufgabe zu erfüllen. Doch wie sieht unser Alltag wirklich aus. Zuerst verbringen wir die Arbeitszeit im Sitzen, später machen wir es uns auf dem heimischen Sofa, vornehmlich liegend oder sitzend, bequem. Hinzu kommt das falsche Heben und Tragen von Lasten und auch die Ernährung sollte nicht außer Acht gelassen werden. Unsere Esskultur verändert sich zunehmend, Fastfood im Schnelldurchgang steht im Hinblick auf unser engbemessenes Zeitfenster auf der Tagesordnung. Die Folge ist Übergewicht, welches gepaart mit wenig Bewegung, zur Belastungsprobe für Rücken und Muskulatur wird.

Um die Last vom Kreuz zu nehmen, ist es notwendig jede Menge Ballast abzuwerfen und auf ausreichende sowie gezielte Bewegung zu setzen. Fehlhaltungen können durch ein Training der Rückenmuskulatur korrigiert, Muskelgruppen wieder gestärkt und aktiviert werden. Wer sich selbst Gutes tun oder anderen therapeutisch zur Seite stehen möchte, für den kann eine Ausbildung Rückentrainer oder Wirbelsäulentrainer bei der SWAV-Akademie ganz neue berufliche Perspektiven eröffnen. Ziel der Ausbildung ist es, notwendige Fähigkeiten zu erwerben, die präventiv Rückenschmerzen vorbeugen.

Worauf man beim Üben unbedingt achten sollte

Um zu wissen, woher die eignen Rückenbeschwerden kommen, sollte man sich selbst bewusster wahrnehmen und den eigenen Körper besser kennenlernen. Viele Fehlhaltungen oder Belastungen entstehen nicht von heute auf morgen, sondern prägen den Alltag bereits über einen längeren Zeitraum. Wir gewöhnen uns an bestimmte Haltungen und Bewegungen und diese werden dann von dem Gehirn als völlig normal eingestuft. Kleine Übungen im Tagesgeschehen können zu einer besseren Körperwahrnehmung führen. Wichtig ist, dass man sich Zeit für die Übungen nimmt, vor Beginn den Körper ausreichend aufwärmt und vor allem stets bewusst atmet. Bereits kleine, stetige Bewegungen können Verspannungen lösen, die Durchblutung fördern sowie letztendlich die Lebensqualität verbessern. Damit auch weniger beanspruchte Muskelgruppen erreicht werden, sollte sich das Training komplex gestalten. Verstärken sich allerdings die Beschwerden, dann sollten die Übungen unbedingt unterbrochen werden.

Kleine Übungen schaffen Alltagserleichterung

Nicht jeder hat die Möglichkeit, tagtäglich gezielt Sport zu treiben. Oftmals reichen jedoch schon kleine Übungen aus, um in Bewegung zu bleiben. Am Anfang stehen natürlich immer Verhaltensänderungen an. Mal lieber mit dem Fahrrad zur Arbeit und das Auto stehen lassen. Gerade für "Vielsitzer" ist es ratsam, den Fahrstuhl ab und an links liegen zu lassen und die Treppe zu favorisieren. Spezielle Rückenübungen können auch zu Hause angewandt werden, sie nehmen nicht viel Zeit in Anspruch, aber die Wirkung macht sich bereits nach kurzer Zeit bemerkbar. Einige einfache Übungen sind:

  • Unterarmstütz: Bei dieser Übung wird der gesamte Körper in Spannung versetzt, indem man sich in Bauchlage auf die Unterarme stützt, die Zehenspitzen aufstellt sowie Schultern, Beine, Bauch und Hüftbereich strafft. Wichtig dabei ist, nicht in ein Hohlkreuz zu verfallen. Das Trainingsziel hierbei ist, Rücken-, Bauch-, Schulter- und Brustmuskulatur zu stärken.

  • Beckenheben: Eine weitere sehr komplexe Übung ist das Beckenheben. Hierbei liegt man mit angewinkelten Beinen auf dem Rücken und hebt das Becken in eine Position, bei der Oberkörper sowie Oberschenkel eine gerade Linie bilden. Danach wird das Becken wieder gesenkt und die Übung wiederholt. Bei diesem Bewegungsablauf wird vor allem die Rücken-, Bein- und Gesäßmuskulatur trainiert.

Die Übungsdauer sollte sich stets dem jeweiligen Fitnessniveau anpassen.

Positives Lebensgefühl durch gezieltes Training

Durch die Schmerzforschung wurde bestätigt, dass ein gezieltes sowie regelmäßiges Training Rückenschmerzen lindern kann. Bewegung ist auch die beste Therapie zur Vorbeugungen von schmerzhaften Verspannungen und Blockaden. Getreu nach dem Motto:

"Ein starker Rücken kennt keinen Schmerz"

kann ein effektives Training die Stütz- und Haltemuskulatur stärken sowie das allgemeine Wohlbefinden steigern. Zudem verbessert oder stärkt regelmäßige Bewegung

  • Stoffwechsel und Atmung,
  • das Herz- und Kreislaufsystem
  • das Immunsystem,
  • die Beweglichkeit und Kraft,
  • den Knochenaufbau,
  • die Gelenkfunktionen.

Auch die Psyche profitiert von regelmäßigen sportlichen Aktivitäten, denn wenn man spürt, dass sich die Beweglichkeit verbessert, man agiler wird, dann hebt sich auch die eigene Stimmung. Quälende Gedanken und Sorgen um die gesundheitliche Zukunft sowie die Angst vor erneuten Schmerzen nehmen ab und machen einem positiveren Lebensgefühl Platz. Es gibt aber auch Situationen, in denen ein Rückentraining nicht angewandt werden sollte. Dieser Umstand tritt ein bei:

  • vorliegenden fieberhaften Infekten,
  • nach Operationen,
  • einer entzündlichen Erkrankung des Rückens oder der Wirbelsäule,
  • bei einem schlechten Allgemeinzustand, ohne Ursachenfindung.

Bei Störungen der Lungenfunktion oder chronischen Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollte vor einem Training unbedingt Rücksprache mit dem behandelnden Arzt genommen werden. Ähnlich verhält es sich bei einer vorliegenden Schwangerschaft.

Eine Ausbildung mit jeder Menge Weitblick

Die Absolvierung einer Ausbildung Rückentrainer oder Wirbelsäulentrainer bietet ausreichend Entwicklungsfreiräume für Interessierte. Die SWAV-Akademie vermittelt fundiertes Wissen sowie die notwendigen beruflichen Strategien, die stets auf die Förderung des Gesundheitspotentials und auf eine Verbesserung der Lebensqualität betroffener Patienten ausgerichtet sind. Weiterhin stellen funktionelle Übungen die Schwerpunkte in der praxisbezogenen Ausbildung dar.

Mit einer Ausbildung Rückentrainer oder Wirbelsäulentrainer kann man sich auf dem Arbeitsmarkt frei bewegen, denn die Arbeitsbranchen und -bereiche sind immens vielfältig. Egal, ob als Fitnesstrainer, als selbständiger Personaltrainer oder gar als Ernährungsberater, jeder Sport-, und Gesundheitsinteressierte kann hier seine ganz eigene Passion zum geliebten Beruf machen.

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