Unterschied: Fitness Trainer und Personal Trainer

Sportliche Berufe erfreuen sich wachsender Beliebtheit, denn ein aktives Leben ist der elementare Baustein der Vitalität. Gerade Fitnesstrainer und Personaltrainer sind Tätigkeitsfelder mit Nachhaltigkeit, die in den letzten Jahren einen hohen Zulauf generieren konnten. Viele Personen vergleichen die zwei Jobs miteinander, da sie einige Übereinstimmungen besitzen. Die Fachkräfte benötigen immer ein Maximum an körperlicher Fitness, Sportaffinität und Kommunikationstalent, während auch die vorrangige Aufgabe, die Steigerung der Leistungsfähigkeit, nahezu identisch ist. Allerdings gibt es einen großen Unterschied zwischen dem Fitnesstrainer und einem Personalcoach. Dabei bildet eine fundierte Ausbildung zum Fitnesstrainer die Basis beider Arbeitsbereiche.

Fitnesstrainer – anspruchsvoller Job mit Zukunft

Ein Fitnesstrainer gehört zu den gefragtesten Berufsbildern der Neuzeit, was vor allem an der Schnelllebigkeit in der Gesellschaft liegt. Der zunehmende Leistungsdruck und lange Arbeitszeiten begünstigen Bewegungsmangel, woraufhin viele Personen nach einem sportlichen Ausgleich suchen. Der Fitnesscoach liefert jenen auf fachkundiger Ebene und hilft den Kunden, die eigenen Trainings-Ambitionen unter Anleitung zu erreichen.

Die Qualifikationen des Experten erstrecken sich dabei über drei Lizenzierungen, angefangen bei einer Assistenz mit der C-Lizenz, über die grundlegende Zertifizierung durch die B-Lizenz bis zu der weitreichenden Kompetenz mit der A-Lizenz. Jedes Themengebiet wird bei der Ausbildung zum Fitnesstrainer bezogen auf den jeweiligen Trainerschein mit größter Sorgfalt behandelt. Auf diese Weise erlangt der Interessent seine Expertise und kann mit Verantwortungsbewusstsein sowie Routine an seine Arbeit herantreten. Gängige Inhalte sind infolgedessen:

  • Trainingslehre und Didaktik
  • Trainingsplanerstellung
  • Anamnese
  • Gerätetraining
  • Anatomie, Biomechanik und Physiologie
  • Ernährungslehre
  • Gruppenführung

Besonders Letztere stellt einen wichtigen Baustein bei der Arbeit des Fitnesstrainers dar, denn somit gelingt es dem Coach, mehrere Kunden gleichzeitig zu betreuen und trotzdem nicht deren subjektive Bedürfnisse zu vernachlässigen.

Sollten Sie sich also für den Beruf des Trainers entscheiden, müssen Sie fähig sein, ein facettenreiches Fitnessprogramm anzubieten, was sämtliche Teilnehmer Ihres Kurses zufriedenstellt und dazu beiträgt, dass sie nur Personen in eine Gruppe einladen, die auf demselben Leistungsniveau sind. Zugleich verschafft es Ihnen die Kenntnisse, Haltungsschäden sowie inkorrekte Ausübungen von Trainings-Arten direkt zu erkennen und zu optimieren. Im Unterschied dazu unterliegt der Tätigkeitsbereich des Personaltrainers anderen Schwerpunkten.

Personaltrainer –  für Sportprogramme mit Individualität

Als Einzeltrainer müssen Sie dieselben Kenntnisse besitzen wie ein lizenzierter Fitnesscoach, jedoch erfordert diese Tätigkeit noch andere Qualifikationen. Ein Personaltrainer arbeitet deutlich enger mit seinen Kunden zusammen, denn er betreut meistens keine Gruppe, sondern nur einen oder maximal zwei Klienten beim Partnertraining. Darum beschäftigt sich ein solcher Fachmann auch mehr mit den jeweiligen Problemen, Trainings-Wünschen oder Ausgangssituationen seines Kundenstamms.

Folglich brauchen Sie für die Arbeit als Personaltrainer ein hohes Maß an Empathie und Kommunikationsfähigkeit. Sie sind gleichermaßen professioneller Coach, Vertrauter und Motivator für die Klientel, sodass Sie den Spagat zwischen Diskretion, gewinnbringendem Fitnessprogramm und menschlichen Stärken beherrschen müssen. Nicht selten geht es bei den Aufgaben eines solchen Profis um die Erfüllung großer Ziele wie dem starken Gewichtsverlust, den Einstieg in die Leistungssportbranche oder eine Rehabilitation nach Operationen/Mobilitätseinschränkungen. Mit all jenen Schicksalen konfrontiert zu werden, setzt eine gewisse mentale Stärke voraus. Immerhin dürfen Sie weder zu reserviert sein noch den nötigen Abstand verlieren.

Da Sie in Verbindung damit als Personaltrainer eher ein Fitness-Konzept für den Einzelnen entwickeln, sollten Sie zudem bereit sein, orts- und zeitunabhängig zu arbeiten. Jene Trainer besuchen ihre Kunden für gewöhnlich an deren bevorzugten Lokalitäten und nutzen die dort befindlichen Gegebenheiten für eine ausdauernde Sportphase. Demnach kommt es häufig zum Outdoor-Training oder Sie bringen diverse tragbare Geräte mit, die sich in die Fitnessstunde integrieren lassen.

Der Einzelcoach stellt die Trainingsstrategie dazu für jeden Kunden spezifisch zusammen, bindet dessen körperliche oder psychische Beschwerden in den Plan ein und entwickelt effiziente Methoden, den Betreffenden gemäß seiner Möglichkeiten zum Erfolg zu führen. Dazu nutzt der Personaltrainer nicht alleine sportliche Aktivitäten. Er ergänzt sie durch Ernährungsumstellungen, eine Analyse potenzieller Faktoren, die den Kunden negativ belasten, und hilft ihm, langfristig zu einer optimalen konditionellen sowie seelischen Verfassung zu gelangen.

Obwohl die Berufe von Fitnesstrainer und Personalcoach für Außenstehende womöglich ähnlich erscheinen, lässt sich bei genauerer Betrachtung erkennen, dass es sich hier um zwei unterschiedliche Tätigkeiten handelt. Wie weit sich jene voneinander abheben, zeigt diesbezüglich eine tabellarische Gegenüberstellung.  

Unterschiede Fitnesstrainer und Personaltrainer – Wesentliches im Überblick

Wenngleich beide Berufsgruppen in der heutigen Gesellschaft einen hohen Stellenwert einnehmen, differenzieren sich die Fitnesstrainer doch deutlich von den Einzelcoaches.

Insofern Sie mit dem Gedanken spielen, sich in einem der beiden Tätigkeitsfelder niederzulassen, sollten Sie daher genau wissen, was Sie erwartet und wie sich Ihre beruflichen Aussichten in der jeweiligen Jobgruppe präsentieren. Andernfalls könnten Sie keine klare Entscheidung treffen, durch die Sie eine Arbeit ausüben, die Sie menschlich und fachtechnisch fordert. Für eine erste Einschätzung haben wir Ihnen deshalb eine kurze Tabelle erstellt, die Ihnen zeigt, welches Potenzial die Berufe mit sich bringen.

Unterschiede

Fitnesstrainer

Personaltrainer

Ausbildung

Klassische Fitnesstrainer-Ausbildung

zunächst Fitnesstrainer-Ausbildung, dann Spezialisierung als Personaltrainer

Anforderungen

mehr fitnessfokussiert

breit gefächerte Kenntnisse zu anderen Themen wie Ernährung

Arbeitsweise

größtenteils angestellt

meistens selbstständig

Arbeitsumgebung

Fitnessstudios, bei Freizeitangeboten in Hotels

ortsungebunden, orientiert sich an dem Kunden

Arbeitszeit

festgelegte Stundenzahl je nach Arbeitsvertrag

frei einteilbar, Personaltrainer agieren in Eigenregie

Verdienstaussichten

richtet sich nach Tarif-Vertrag

hohe Verdienstchancen je nach Klientel und Arbeitszeit

Kunden

Fitnessstudio-Mitglieder, Gruppen

wechselnd, private Klienten, Firmen, Personen des öffentlichen Lebens

 

Am Ende müssen Sie selbst wissen, was für Sie bei der künftigen Berufswahl ausschlaggebend ist. Letztlich haben beide Arbeitsbereiche ihre Vor- und Nachteile, sodass sich die Wahl für oder gegen eine der Tätigkeiten nicht pauschalisieren lässt. Unabhängig davon, welche Perspektive Ihnen das Agieren in einem der fitnessgeprägten Jobs bietet, benötigen Sie immer eine lückenlose Ausbildung. Nur Sie verschafft Ihnen die Kernkompetenzen, die Sie für den Erfolg und die langfristige Etablierung brauchen. Wer hierzu nicht den klassischen Weg wählen möchte, sondern sich lieber einer ganzheitlichen Schulung stellt, die sowohl für die Arbeit als Fitnesscoach als auch für die des Personaltrainers geeignet wäre, findet jene in der Ausbildung zum Fitnesstrainer an der SWAV.

Fortbildung der SWAV – kompaktes System für jegliche Berufsziele

Sport draußen

Die SWAV bietet ein Ausbildungsverfahren, das Individualität besitzt. Wir möchten nämlich Trainer schulen, die mit Erfahrung und Begeisterung in das Berufsleben starten. Deswegen verzichtet unsere umfangreiche Fortbildung zum Fitnesstrainer auf Vorkenntnisse oder stressige Lernsituationen und konzentriert sich stattdessen auf einen starken Praxisbezug verbunden mit breit gefächerten Hintergrundinformationen sowie dynamischen Unterrichts-Einheiten. Hierzu zählen ebenfalls grundlegende Kenntnisse in Bezug auf die Berufskunde oder die Existenzgründung, weil sich die SWAV als Wegbereiter für jegliche Zukunftspläne im Fitnesssektor sieht. Die freiwillige Zertifikatsprüfung im Anschluss ist rein praktisch orientiert, um auf keine sprachlichen Barrieren bei der Verwirklichung als Trainer zu stoßen. Ein überzeugendes Merkmal unserer Ausbildung ist allerdings die Vielschichtigkeit der Lizenzen. So wird der Einsatz innerhalb des Seminars an diesem renommierten Bildungsinstitut nicht nur mit einem Trainerschein honoriert. Sie erhalten B- und A-Lizenz sowie die Personaltrainer-Lizenz im Hinblick auf medical fitness.

Dadurch müssen Sie sich mit einer originellen Weiterbildung an der SWAV nicht schon im Vorfeld für eine berufliche Ausprägung entscheiden. Im Gegenteil, Sie erlernen vollkommen zwanglos und unvoreingenommen die vielen Aspekte rund um die Arbeit als souveräner Trainer, damit Sie keinen Entschluss treffen, den Sie später bereuen.

Obendrein ermöglicht Ihnen unsere Bildungsstrategie eine umfassende Qualifizierung für den Fitnessbereich, ohne mehrere Kurse belegen zu müssen. Das spart Zeit, Kosten und Lernaufwand. Natürlich achtet die SWAV aber auf ein hohes Wissensniveau, weswegen die Schulungen in der Qualität trotz alledem mit herkömmlichen Fortbildungen gleichziehen.

Schlussendlich besitzen Sie dann jegliche Trainerscheine mit lebenslanger Gültigkeit, um Ihre berufliche Zukunft frei nach Ihren Vorstellungen zu gestalten oder ein großzügiges Leistungsspektrum an Ihre künftigen Kunden herantragen zu können. Die Möglichkeiten sind bei der Arbeit als Fitnesstrainer und der als Personalcoach ebenfalls abweichend voneinander, garantieren Ihnen aber beide eine aussichtsreiche Etablierung in einem Beruf der Zukunft.

Wirkungskreis Fitnesstrainer/Personalcoach – Klientel mit wechselnden Anforderungen

Im Unterschied zu einem Personaltrainer liegen die Stärken von einem Fitnesscoach in der Betreuung mehrerer Klienten. Dabei könnten wie oben bereits erwähnt Gruppenkurse geleitet werden oder Sie begleiten verschiedene Kunden während des Trainings und geben jenen fachkundige Hilfestellung. Hier ist Vielseitigkeit gefragt, denn oftmals muss der Trainer die Technik vieler Personen zur selben Zeit im Blick haben, zwischen den einzelnen Kunden an unterschiedlichen Trainingsgeräten wechseln und demnach ein schnelles Auffassungsvermögen vorweisen. Sowohl B als auch A-Lizenz befähigen Sie dazu, eigenständig zu arbeiten und Trainingspläne für einen Klienten oder die gesamte Gruppe zu erstellen. Ob Sie im Zuge dessen im Angestelltenverhältnis bleiben oder sich mit einem eigenen Fitnessstudio an die Existenzgründung wagen, bleibt Ihnen überlassen.

Anders verhält es sich mit einem Personaltrainer. Er arbeitet in der Regel von Beginn an in Eigenregie und bietet den Kunden spezifische Fitnessprogramme, die ohne feste Lokalität oder Öffnungszeiten praktiziert werden können. Somit verbreitert sich die potenzielle Klientel und umfasst auch Personen, die beruflich zu stark eingespannt sind, um ein Studio zu besuchen. Jedoch sollten Sie als Einzelcoach im Vorfeld überlegen, auf welche Zielgruppe Sie sich spezialisieren möchten. Sind es mittelständische Unternehmen, die eine Fitnessbetreuung für Mitarbeiter wünschen, Privatpersonen, die in einem Fitnessstudio nicht die erwarteten Erfolge erlebt haben, oder lieber die ungeteilte Aufmerksamkeit des Profis bevorzugen oder liegt Ihr Fokus auf Sportplänen für Prominente? Sie wählen bei dem Einzeltraining nicht bloß die Kundschaft, sondern auch die Gehaltsstufe, in der Sie sich dadurch bewegen.

Mithilfe der versierten Ausbildung an der SWAV ließe sich alternativ auch eine Kombination aus beiden Berufsbildern zusammenstellen. So könnten Sie als Fitnesstrainer in einem Studio zu festen Gehaltskonditionen arbeiten und parallel als selbstständiger Personalcoach agieren, beide Komponenten als eigenständige Fachkraft für flexible Verdienstmöglichkeiten vereinen oder mit den erworbenen Lizenzen in die Rehabilitation gehen. Ihre beruflichen Chancen sind dank des Lehrgangs an der SWAV fortwährend wettbewerbsfähig. Für welche Tätigkeit Sie sich daraufhin begeistern, richtet sich oft nach persönlichen Kriterien.

Dabei steht fest, selbst wenn beide Jobs Ähnlichkeiten aufweisen und eine große Nachfrage bedienen, der Unterschied zwischen dem Fitnesstrainer gegenüber einem Personaltrainer ist klar erkennbar und verleiht jedem der Berufe seinen unverzichtbaren Wiedererkennungswert.

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