Anamnese & Check-up

Der Check-up ist ein inhaltlicher Schwerpunkt jedes effektiven Fitnessprogramms und tritt deshalb immer vor Trainingsanfang in Erscheinung. Zudem bildet er ein richtungsweisendes Kriterium für die Erstellung eines Trainingsplans. Für gewöhnlich kommt er darum hauptsächlich in Fitnessstudios oder bei dem Personaltraining zum Einsatz. Hierbei spielt vor allem die Anamnese eine tragende Rolle, da sie den jeweiligen Fitnesstrainer über die gesundheitliche Situation des Sportlers aufklärt und dem Experten alle wissenswerten Informationen für das gewinnbringende Training liefert. In dem Zusammenhang hat der Check-up gleich mehrere Funktionen, was seine Bedeutsamkeit nach außen projiziert.

Aufgaben des Check-ups – Basis des erfolgreichen Trainingsplans

Auch wenn ein intensives Training für die körperliche Fitness entscheidend ist, kann jenes ohne eine vorangegangene Analyse nicht die gewünschten Effekte zeigen. Schließlich setzt sich jede Sport-Einheit aus verschiedenen Übungen zusammen, die exakt auf die Bedürfnisse des betreffenden Sportlers abgestimmt werden müssen. Erst dann führen sie zu dem beabsichtigten Ziel.

Außerdem haben noch weitere Faktoren einen großen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des Körpers, darunter die Lebensweise, die Ernährung oder die persönliche Einstellung. Nur wenn jegliche dieser Eckpunkte im selben Maß beachtet werden, kann das Training langfristige Wirkung zeigen. Ein Check-up setzt genau an der Tatsache an und hilft dem Trainer sowie dem Sportler eine Struktur in die Sport-Betätigung zu bringen und einen dauerhaften Mehrwert zu fördern.

Vor allem bei Personen, die zuvor noch kein kontinuierliches Training absolviert haben, wäre ein solches Verfahren sogar unumgänglich, um eventuelle Probleme oder Schwachpunkte herauszufinden. Käme es dagegen nicht zu einem Check-up inklusive Anamnese, könnte das spätere Fitness-Konzept zu ernsthaften Risiken wie Fehlhaltungen, Überbelastungen oder Schmerzen beitragen. Folglich dient die entsprechende Voruntersuchung:

  • dem Überblick hinsichtlich der körperlichen Verfassung
  • der Berechnung des Fitness-Index/Leistungsfähigkeit
  • der Erkenntnis in puncto Kondition
  • dem Erfassen von Krankheiten
  • der Aufklärung über muskuläre Disharmonien
  • der Untersuchung auf Stoffwechsel- oder Blutdruckprobleme
  • einer sinnvollen Trainingsplanerstellung
  • der Absicherung von Trainer und Sportler

Im Allgemeinen ist ein Check-up ebenfalls dafür verantwortlich, den Kunden und seine Anforderungen an das kommende Sportprogramm besser kennenzulernen und schafft eine Vertrauensbasis. Hierbei ist insbesondere die Anamnese ein wertvoller Aspekt.

Anamnese & Check-up

Die Anamnese – wesentlicher Bestandteil des Eingangstests

Eine Anamnese ist in vielen gesundheitlichen Bereichen bekannt und fungiert als Vorlage für eine wirkungsvolle Therapie. Daher hat sie auch bei ärztlichen Untersuchungen Bestand, um den jeweiligen Patienten genauestens analysieren zu können. Bei dem Check-up im Fitnesssektor verfolgt sie denselben Zweck und liefert dem Trainer einen detaillierten Überblick in Bezug auf den Allgemeinzustand seines Kunden.

In Verbindung damit beinhaltet die Anamnese die Messung von zentralen Werten wie Blutdruck, Puls oder Körperfettanteil. Obendrein werden Körpergröße, Gewicht sowie teilweise der BMI herausgefiltert. Meistens wird diese präventive Datenerfassung als erster Abschnitt des Check-ups ausgeführt. Für gewöhnlich ermittelt eine Fachkraft die erforderlichen Kriterien dazu mit den neuesten Gerätschaften und größter Präzision. Der Check-up hat jedoch noch weitere inhaltliche Komponenten, die für seine Korrektheit ausschlaggebend sind.

Tragende Säulen des Check-ups – grundlegende Analyse der Leistungsfähigkeit

Wie oben bereits erwähnt, beginnt ein Check-up grundsätzlich mit der Anamnese. Zu seinen Elementen gehört allerdings auch die Ermittlung des Lifestyles, da jene Kenntnisse für den späteren Trainingsablauf unverzichtbar sind. Immerhin wirkt sich der Lebensstil jedes Sportlers sowohl auf seine Gesundheit als auch auf die Fitness aus und muss darum bedacht werden. Häufig nutzen Fitnessstudios dazu einen vorgefertigten Fragebogen, den die jeweiligen Personen vorher ausfüllen und zu dem Check-up-Termin mitbringen können. In anderen Fällen wird den Sport-Interessenten ein solcher Bogen wiederum direkt vor Ort ausgehändigt oder der Trainer stellt konkrete Fragen während der Untersuchung. Die Angaben gelten dazu als verbindlich und sollten wahrheitsgemäß sein. Gängige Themen dieser Analyse beziehen sich auf:

  1. Die berufliche Situation. Wird eine stehende oder sitzende Tätigkeit ausgeübt? Kommt es zu Fehlbelastungen? Liegt ein stressiger Tagesplan vor? Bekommt der Kunde ausreichend Schlaf?
  2. Die Freizeitgestaltung. Wird regelmäßig Sport betrieben? Wenn ja, welcher und wie oft? Gibt es soziale Kontakte oder Hobbys, die zu einer aktiven Tagesgestaltung führen?
  3. Die Ernährungsweise. Werden fetthaltige Gerichte bevorzugt? Bleibt genügend Zeit für die Einnahme von regelmäßigen Mahlzeiten? Liegt eine ausgewogene Speisenzusammenstellung vor? Werden Genussmittel wie Alkohol oder Zigaretten konsumiert?
  4. Die Gesundheit. Liegen Krankheiten vor? Müssen Medikamente eingenommen werden?

Des Öfteren fügen die Trainer noch einige spezifische Fragen hinzu, die helfen, den Sportler besser einschätzen zu können. Sie formulieren Trainingsziele, Gründe, weshalb der jeweilige Trainer ausgewählt wurde oder Wünsche für das künftige Sportprogramm.

Gesundheit & Lifestyle

Der dritte Themenbereich eines Check-ups ist die körperliche Situation. Sie wird stets durch einen simplen Fitness-Test mit unterschiedlichen Übungen in Erfahrung gebracht. Hierzu zählen Aufgaben, die die Beweglichkeit, die Koordinationsfähigkeit, die Kraft und Ausdauer zeigen. Ein erfahrener Fitnesstrainer kann anhand dieser kurzen Sporteinheit bereits erkennen, ob Haltungsschäden oder Muskelbeeinträchtigungen im Bewegungsapparat vorhanden sind. Dies erklärt auch, weswegen Check-up und Anamnese immer von einem kompetenten Profi übernommen werden sollten.

Fitnesstrainer-Ausbildung – Fachkompetenz für ordnungsgemäße Anamnese

Entgegen mancher Vermutung, der Check-up ließe sich auch in Eigenleistung durchführen, ist davon strengstens abzuraten. Ohne eine passende Ausbildung könnte diese Voranalyse nämlich falsche Resultate begünstigen und sich negativ auf den gesamten Trainingsverlauf auswirken. Ein seriöser Fitnesstrainer würde außerdem gar keine Trainingsplanerstellung vornehmen, wenn er zuvor nicht persönlich einen Check-up absolviert hat. Somit sorgt diese Untersuchung auch dafür, Sporteinsteigern zu zeigen, dass sie in fachkundigen Händen sind und sich auf die Expertise des Trainers verlassen können.

Die Ausbildung zum Fitnesstrainer an der SWAV bringt dafür die optimalen Voraussetzungen, denn die angesehene Akademie unterstützt ihre Teilnehmer auf ganzheitliche Weise, um zu einem absoluten Profi zu werden. Weder Vorkenntnisse noch eine nach oben gesetzte Altersgrenze sind bei dem Institut vorhanden, da die engagierten Dozenten allen Schülern dieselbe umfangreiche Schulung in Aussicht stellen. Praktische Anregungen, Empathie und theoretische Kenntnisse sind hier eine Selbstverständlichkeit. Am Ende ist daher jeder Absolvent fähig, seine Arbeit als Fitnesstrainer professionell auszuüben und kann während des Check-ups jegliche Besonderheiten erkennen sowie in die Trainings-Zusammenstellung einbinden. Zur Unterstützung dürfen die Sportler auch gerne ärztliche Befunde mitbringen, denn ein geschulter Fitnesstrainer kann gesundheitliche Defizite deuten und seine Sportübungen darauf ausrichten. Der eigentliche Check-up verläuft dann nach einem einfachen Verfahren. 

Ablauf des Check-ups – systematische Reihenfolge für versierte Resultate

Die Eingangs-Untersuchung wird immer an einem zuvor vereinbarten Termin wahrgenommen. Ein Check-up ist dabei in seiner Dauer relativ variabel. Generell nimmt er aber etwa 45 bis 60 Minuten in Anspruch. Der jeweilige Sportler sollte dazu ausgeschlafen sowie fit erscheinen und innerhalb des zurückliegenden Tages auf Alkohol verzichtet haben, denn so lassen sich die exaktesten Ergebnisse erzeugen. Insofern hingegen ein entzündlicher Prozess oder eine vorübergehende Erkrankung vorliegt, wäre es ratsam, den Check-up zu verschieben.

Die Analyse wird dabei durch einen Fitnesstrainer geleitet und beaufsichtigt. Dies stellt sicher, dass jener im Notfall eingreifen kann. Ein zwangloses Gespräch in einem angenehmen Umfeld eröffnet den Check-up und lockert die Situation auf. Auch das körperliche Fitnesstraining wird immer in ruhiger Atmosphäre durchgeführt, damit sich die betreffende Person nicht von anderen Sportlern gestört fühlt. Für den Fall, dass die einzelnen Übungen allesamt absolviert wurden, kommt es zu einer finalen Auswertung der vorliegenden Resultate. Sie werden daraufhin in einer abschließenden Unterhaltung ausführlich besprochen. Dort erklärt der Trainer dem Sport-Interessenten, welche körperliche Verfassung derzeit vorliegt, ob es Beschwerden oder Unregelmäßigkeiten gibt und wie jene abgebaut werden könnten. Gleichzeitig teilt der Experte seinem Kunden mit, welche Trainingsziele zu erwarten sind und wie eine effektive Sport-Einheit aussehen könnte.

Normalerweise erfolgt der Check-up danach in gleichmäßigen Intervallen, um den Allgemeinzustand sowie potenzielle Erfolge zu erkennen und das Trainings-Programm daran anzupassen. Nicht selten könnte dies auch für eine gesteigerte Motivation bei dem Sportler sorgen. Sollte jener jedoch während der sportlichen Aufgaben konditionelle Schwierigkeiten bekommen oder setzen Unregelmäßigkeiten im Herz-Kreislauf-System ein, ist der sofortige Abbruch die logische Konsequenz. Das spätere Trainings-Konzept entspricht dann den vorliegenden Beeinträchtigungen.

Auf diese Weise sind Check-up sowie Anamnese für jedes Fitness-Programm unverzichtbar und ebnen den Weg für einen individuellen Trainingsplan mit größtmöglicher Effizienz.

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