Hanteltraining (medical fitness)

Das Hanteltraining ist ein Bestandteil des Kraftsports und untersteht der Medical Fitness. Mitunter lässt sich jenes auch als Widerstandstraining bezeichnen. Grundsätzlich hat diese Form des Fitnesstrainings bereits eine lange Tradition und wird in den unterschiedlichsten Varianten praktiziert. Besonders als Teil der Medical Fitness tritt die sportliche Betätigung daraufhin aus gesundheitlichen Gründen in Erscheinung, denn ein sogenannter Gesundheitssport zielt hauptsächlich auf die Prävention und Rehabilitation ab.

Medical Fitness – Trainings-Zusammenstellung für ganzheitliches Wohlbefinden   

Unter dem Begriff Medical Fitness, auch Gesundheitstraining genannt, werden verschiedene Maßnahmen zusammengefasst, welche die Vitalität bei Personen mit körperlichen Beschwerden wiederherstellen sollen. Gleichzeitig kommt der Gesundheitssport zum Einsatz, um präventiv gegen Mobilitäts-, Gelenks- oder Muskulatur-Probleme vorzugehen. Aus diesem Grund wird die Fitness-Einheit häufig ebenfalls als Präventionstraining betitelt.

Im Zentrum einer solchen Form der sportlichen Betätigung steht jedoch nicht die maximale Leistungsfähigkeit, sondern ein effizientes Trainings-Programm, das die betreffenden Personen gemäß ihrer körperlichen Verfassung fördert. Zudem inkludiert Medical Fitness auch die mentale Gesundheit und beschäftigt sich folglich mit allen Aspekten einer vitalen Lebensweise.

Daraus resultiert der Begriff Medizinische Fitness. Im Allgemeinen umfasst ein derartiges Trainingsprogramm dazu mehrere Stufen:

Hanteltraining
  1. Eine vorangehende Anamnese, bei der jegliche Problematiken in Bezug auf die Fitness und Gesundheit sowie die Ernährung analysiert werden. Sie wird immer von einem Arzt, dem Therapeuten oder einem ausgebildeten Fitnesstrainer absolviert.
  2. Die Erstellung eines speziellen Konzeptes für den Patienten, das sich sowohl an dessen eigenen Zielen als auch an den vorliegenden Symptomen und der Kondition orientiert.
  3. Die Durchführung des Gesundheitstrainings mit kontinuierlichen Kontrollen des ausübenden Therapeuten. Sie sorgen für eine Überwachung der Körperwerte und ermöglichen die regelmäßige Anpassung des Trainings an die vorherrschende Situation.

Neben dem Funktionstraining, sensomotorischen Übungen und Ausdauersport, spielt das Krafttraining hierfür eine tragende Rolle. Deswegen wird Hanteltraining zu einem elementaren Baustein der Medical Fitness, der ein breit gefächertes Spektrum an positiven Eigenschaften für die Gesundheit verkörpert.

Therapieziele des Hanteltrainings – vielseitige Optimierung des Bewegungsapparates

Bei einem versierten Hanteltraining kann der eigene Körper auf unterschiedliche Arten gefördert werden. Deshalb orientieren sich die Leistungs-Erfolge primär an den persönlichen Erwartungen und den potenziellen gesundheitlichen Defiziten, für die das jeweilige Fitnessprogramm erstellt wird. Darauf aufbauend hilft das Hanteltraining für:

  • den Muskelaufbau
  • die Regenerierung nach Operationen oder Erkrankungen
  • die Kräftigung der Rücken- und Bauchmuskeln
  • die gesteigerte Beweglichkeit
  • das Zusammenspiel unterschiedlicher Muskelgruppen
  • ein niedrigeres Verletzungsrisiko bei Fehlbelastungen
  • die Stärkung der Tiefenmuskulatur

Häufig wird Hanteltraining auch während einer Gewichtsabnahme angewandt, weil der Muskelaufbau Energie verbraucht, was sich nachhaltig auf den Grundumsatz des Körpers auswirken kann. Andererseits strafft das Training die Muskulatur und modelliert die Silhouette. Damit das Sportprogramm auf Basis von Hanteln als Trainingsgerätschaften allerdings korrekt durchgeführt wird, ist die passende Ausstattung erforderlich.

Das professionelle Equipment – Zentrum eines zielorientierten Hanteltrainings

Mittlerweile bietet die Fitnessbranche ein umfangreiches Sortiment an Hantel-Ausführungen. Sie eignen sich alle für ein fachgerechtes Training, haben allerdings unterschiedliche Aufgaben-Bereiche. Hauptsächlich lassen sie sich in Einhandhanteln für die Nutzung mit nur einer Hand und Zweihandhanteln für eine beidhändige Verwendung voneinander differenzieren.

Die klassischste Variante sind dabei die Kurzhanteln. Sie werden meistens von Einsteigern genutzt, weil sie eine bessere Flexibilität gewährleisten. Außerdem können mit ihnen vielseitige Übungen durchgeführt werden und sie unterstützen auch ein mobiles Training. Schließlich lassen sie sich überall mitnehmen und sind somit zu jeder Zeit einsatzbereit.

Weiterhin gibt es Langhanteln, die eher für fortgeschrittene Sportler von Vorteil wären und den gesamten Körper beanspruchen. Sie werden auch des Öfteren für Fitness-Einheiten wie Kniebeugen verwendet.

Die SZ-Hanteln mit ihren leicht gebogenen Stangen wurden hingegen dazu konzipiert, Sport-Übungen zu ermöglichen, bei denen die Handgelenke einer weniger starken Belastung ausgesetzt sind. Komplettiert wird die Auswahl dann unter anderem noch durch Trizepshanteln oder Vibrationshanteln.

Des Weiteren finden sich passende Hantelscheiben. Sie beschweren die Trainingsgeräte mit verschiedenen Gewichten, um das Sportprogramm auf die eigenen Anforderungen abzustimmen. Die Gewichtsklassen sind recht variabel und reichen von 0,5 bis 50 Kilogramm. Gerade bei Anfängern sollte die Intensität des Hanteltrainings jedoch in einem angemessenen Verhältnis ausgeübt werden. Andernfalls könnte es zu einer Überbelastung kommen. Deswegen wäre es empfehlenswert, mit einem geringen Hantelgewicht zu starten und den Körper langsam an die neuen Bewegungsabläufe zu gewöhnen.

Nicht zuletzt ist ebenfalls das Material der Hanteln bedeutsam, denn es begünstigt eine optimale Haptik, die Stabilität und den sicheren Halt. In dem Zusammenhang liefert der Fitness-Bereich Modelle aus pflegeleichtem Kunststoff, traditionellem Stahl oder Eisen sowie einer Kombination aus Sand-Zement. Welcher Werkstoff am geeignetsten ist, richtet sich aber nach den Vorlieben der ausübenden Person. Selbstverständlich müssen die Geräte außerdem immer von bester Qualität sein und die nötigen Standards erfüllen, da ansonsten die Gefahr besteht, dass sich jemand bei dem Hanteltraining wegen mangelhafter Sicherheitsvorkehrungen verletzt. Eine perfekte Verarbeitung sollte demnach bei der Anschaffung der Hanteln allgegenwärtig sein. Für gewöhnlich bieten manche Varianten auch Schaumstoffgriffe, um die Hände vor schmerzhaften Druckstellen zu bewahren. Alternativ könnten wiederum Sporthandschuhe getragen werden, die zusätzlich dafür sorgen, dass schwitzende Hände nicht von den Hanteln abrutschen. In Verbindung damit wäre es ebenfalls ratsam, das Hanteltraining nur unter Aufsicht eines erfahrenen Profis zu absolvieren.

Langhantel Training

Fachkundige Anleitung – unverzichtbares Kriterium der Medical Fitness

Wenngleich ein diszipliniertes Trainingsprogramm mit Hanteln als Teil der medizinischen Fitness für die Gesundheit von Vorteil ist, birgt es gewisse Risiken.

Vor allem bei unerfahrenen Personen, die zum ersten Mal ein Hanteltraining durchführen möchten, könnte es ohne eine ordnungsgemäße Anleitung zu Rückenproblemen kommen. Insbesondere die Fehlhaltung während der jeweiligen Übungen führt oftmals zu Schmerzen und Blockaden. Auch eine übermäßige Beanspruchung, einseitige Belastungen oder ein falsches Trainings-Konzept sind potenzielle Auslöser für diverse körperliche Beschwerden. Sie sollten nach einem Hanteltraining jedoch niemals auftreten. Insofern jene also zu den Begleiterscheinungen gehören, ist dies ein eindeutiges Anzeichen für ein fehlerhaftes Gesundheitstraining. Lediglich das Gefühl einer schweren Muskulatur oder eine leichte Erschöpfung wären unbedenkliche Symptome nach den ersten Trainingsphasen.

Deswegen ist eine fachkundige Technik die Grundvoraussetzung für ein effektives und schmerzfreies Hanteltraining. Sie stellt sicher, dass jede Übung richtig umgesetzt wird, und verhindert Verletzungen. Gleichzeitig agiert ein kompetenter Experte präventiv und korrigiert fehlerhafte Haltungen, bevor sie sich negativ auf den Trainingsverlauf auswirken können. In Ergänzung dazu setzt ein ausgebildeter Fitnesstrainer bereits im Vorfeld verschiedene Schwerpunkte und erstellt einen genauen Plan, durch den gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Muskelschwächen in das Hanteltraining mit eingebaut werden. Ein derartiges Fachwissen stammt allerdings von einer qualitativ erstklassigen Ausbildung.

Umfassende Ausbildung zum Fitnesstrainer – Grundlage für korrektes Hanteltraining

Wer sich dazu entschließt, den Berufszweig des Fitnesstrainers einzuschlagen, muss eine fundierte Ausbildung absolvieren. Sie ebnet den Weg, anderen Menschen ein individuelles und erfolgsversprechendes Hanteltraining zu garantieren.

Innerhalb jener lernen die Teilnehmer deshalb alles, was zu den Aufgaben der Medical Fitness gehört und erwerben weitreichende Fachkenntnisse in Bezug auf die Anatomie des Menschen, die Muskulatur, die Ernährungslehre, die Funktion des Herz-Kreislauf-Systems und verschiedene Maßnahmen zur Verbesserung des Allgemeinzustands. Zugleich sind die Früherkennung von Haltungsfehlern, motorischen Störungen oder muskulären Dysfunktionen zentrale Faktoren einer Fitnesstrainer Ausbildung. Im Mittelpunkt steht daraufhin ein facettenreiches Wissensgebiet, was die Absolventen eingängig schult, mit den aktuellen Anforderungsbereichen eines entsprechenden Berufs vertraut macht und die praktischen Erfahrungen beinhaltet. Dazu gliedert sich der Ausbildungsweg in drei verschiedene Lizenzen.

Nach Abschluss einer solchen Ausbildung zum Fitnesstrainer ist daher jeder Schüler in der Lage, den Gesundheitssport für Personen mit den unterschiedlichsten Voraussetzungen zu entwickeln und zu kontrollieren. Natürlich lässt sich somit auch ein Hanteltraining erstellen, das den betreffenden Absolventen dabei hilft, ihren Allgemeinzustand zu verbessern oder sich nach Krankheitsfällen wieder zu rehabilitieren. Der Trainingsablauf erweist sich dazu als recht abwechslungsreich.

Das Hanteltraining in der Praxis

Im Grunde kann ein klassisches Hanteltraining in zwei Rubriken unterteilt werden. Einerseits gibt es die Grundübungen, die möglichst viele Muskeln zur selben Zeit trainieren. Sie haben die Aufgabe, die Muskulatur des Körpers umfangreich zu stärken und setzen die Bewegung von zwei Gelenken voraus. Zusätzlich wird ein Sportprogramm durch Isolationsübungen vervollständigt. Letztere beanspruchen einzelne Muskeln und separate Muskelgruppen. Deswegen wird hierbei auch nur ein Gelenk bewegt. Innerhalb einer Trainings-Einheit stellt der Fitnesstrainer dann eine Kombination aus den jeweiligen Übungen zusammen, die gezielt auf die Person abgestimmt wurde und deren eventuelle Beschwerden berücksichtigt.

Die Medical Fitness sollte demzufolge ein harmonisches Zusammenspiel der Einheiten anstreben und aus mehreren Serien der einzelnen Hantel-Übungen bestehen. Auf diese Weise absolviert der Sportler zwar eine systematische Reihenfolge an Wiederholungen in festgesetzter Häufigkeit, wechselt allerdings während des Hanteltrainings stetig die Übungen. Dies ist entscheidend, um eine einseitige Beanspruchung zu vermeiden und viele verschiedene Körperpartien zu trainieren.

Kurzhantel Training

Auch die Dauer des Sportprogramms sollte bedacht werden, sodass Anfänger zunächst mit circa 4-5 differenten Übungs-Arten beginnen und jene etwa 12-14 Mal wiederholen. Abhängig davon empfiehlt es sich, auch die Zeitspanne langsam zu steigern. Hierbei überwacht der Fitnesstrainer die Kontinuität, damit es nicht zu einer vorschnellen Intensivierung des Hanteltrainings kommt. Sie würde nämlich für Schmerzen und Verspannungen sorgen.

Falls das Hanteltraining obendrein als Bestandteil der Medical Fitness durchgeführt wird, müssen sämtliche Sport-Einheiten miteinander in Einklang gebracht werden. Die Abstimmung auf Ausdauersportarten, die Ernährung und besonders auf das Herz-Kreislauf-Training ist dementsprechend richtungsweisend. Andernfalls könnte es passieren, dass sich die Trainingselemente untereinander aufheben und der Gesundheitssport stagniert. Genauso unverzichtbar sind regelmäßige Pausen. Sie müssen zwischen den Serien erfolgen und sollten ebenfalls nach beendetem Hanteltraining stattfinden. Dadurch kann sich der Körper entspannen, der Organismus erholt sich von der sportlichen Betätigung und sammelt neue Energie für die nächste Anwendung der Medical Fitness. Als Einstieg wäre es deshalb angebracht, ungefähr zweimal wöchentlich zu trainieren. Auf Wunsch könnte auch ein variationsreicher Sportplan angewandt werden, bei dem andere Aktivitäten wie Joggen oder Yoga Abwechslung bieten.

Gemeinsam mit einer kompetenten Überwachung und den weiterführenden Bestandteilen der medizinischen Fitness liefert das Hanteltraining aber einer großen Zielgruppe an sportbegeisterten Menschen eine vielversprechende Methode, um die Mobilität und Leistungsfähigkeit zu bewahren.

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