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Basierend auf 600 Bewertungen

WIP Akademie | Massage- & Fitnesstrainer Ausbildungen | SWAV / DAFMP / DAFMF
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600 Rezensionen
Profilbild von Nicoletta Strachun
vor 2 Wochen
Die Studienunterlagen waren in Ordnung, die Korrekturen extrem schnell und persönlich.Die Betreuung war zu jeder Zeit herausragend. Das Praxisseminar hätte besser nicht sein können. Es war perfekt vorbereitet und ließ trotzdem Zeit für Spontanes und Fragen. Die Atmosphäre war herzlich, warm und trotzdem professionell. Große Empfehlung von meiner Seite. Hier ist man wirklich gut aufgehoben. Danke auch nochmal dafür!
Nicoletta Strachun
Profilbild von Mariana Amann
vor 3 Monaten
Wirklich Klasse! Die Studienunterlagen sind sehr umfangreich und super erklärt. Bei Rückfragen steht immer jemand zur Verfügung. Auch die Präsenzteile waren sehr hilfreich. Mit total freundlichen, kompetenten Dozenten. Gerne wieder zu einer Fortbildung
Mariana Amann
Profilbild von Jana Mühlbauer
vor 4 Monaten
Kann ich nur empfehlen, ich wurde während dem Studium bestens betreut. Bei Fragen gab es immer einen Ansprechpartner und die Einsendeaufgaben wurden schnell und mit guten Kommentaren korrigiert. Alle waren sehr nett. Das Praxisseminar über 2 Tage mit Abschlussprüfung ist ein Highlight. Alles bestens organisiert, herzlich und lehrreich. Ein herzliches Dankeschön…
Jana Mühlbauer
Profilbild von Sonja Schranz
vor 5 Monaten
Anfangs hatte ich Schwierigkeiten mit dem runterladen. Nach einer kurzen Email, die sehr schnell beantwortet wurde und mir Tipps gegeben wurden, klappte es sehr schnell, dass ich den Kurs beginnen konnte. Der Kurs war logisch und verständlich aufgebaut, ebenso die Videos. Ich würde jederzeit wieder einen Kurs bei SWAV Berlin absolvieren.
Sonja Schranz
Profilbild von Steffen Heinemann
vor 5 Monaten
Ich habe viel dazu gelernt und auch einzelne meiner Sichtweisen überdacht. Zum Lernen oder Nachschlagen empfiehlt es sich die einzelnen Lernabschnitte auszudrucken. Geschätzt sind das bestimmt über 500 Seiten. Das Lernen war Abends auf dem Sofa oder auch unterwegs gut möglich. Strukturierter Aufbau und gut verständlich. Erfahrungen kann man allerdings nur in der täglichen Praxisanwendung bekommen. Ich bin darüber froh die Ausbildung gemacht zu haben, war und ist eine Bereicherung.
Steffen Heinemann
 

Muskelverspannungen

Es trifft uns oftmals unverhofft und heftig: Muskelverspannungen. Schmerzen, Bewegungseinschränkungen und eine langanhaltende Geschichte mit den unterschiedlichsten Therapieansätzen sind dabei keine Seltenheit, wenn sich die verspannten Muskeln zeigen. In dem Zusammenhang gibt es zahlreiche Ursachen, die bei muskulären Spannungszuständen als Auslöser gelten. Woher die Verspannung also stammt, was genau eine Verspannung überhaupt ist und wie sich jene erfolgreich bekämpfen sowie vorbeugen lässt, darüber erfährst Du mehr in unserem heutigen Ratgeber.

Was sind Muskelverspannungen?

Muskelverspannungen beschreiben unwillkürliche Muskelkontraktionen, die lange anhalten und mit Schmerzen sowie Verhärtungen zusammenspielen. Dabei können Muskelverspannungen plötzlich und sehr stark auftreten, aber auch langsam einsetzen und sich immer weiter verschlechtern. Der Begriff Muskelverspannung steht hierbei symbolisch für sämtliche Spannungszustände innerhalb der Muskulatur, wobei jene hauptsächlich im Bereich des Rückens, der Schultern oder des Nackens in Erscheinung treten.

Welche Symptome bei Muskelverspannung?

Muskelverspannungen können unterschiedliche Symptome mit sich bringen, darunter:

  • Muskelverhärtungen
  • Schmerzen
  • Einschränkungen in der Beweglichkeit
  • Brennen oder Stechen in der Muskulatur
  • Allgemeine Krankheitserscheinungen wie Unwohlsein

In den meisten Fällen zeigt sich bei Muskelverspannungen eine ganze Kettenreaktion unterschiedlicher Symptome. So beginnt es oft mit einem Schmerz oder der Bewegungseinschränkung, weitet sich aber binnen kürzester Zeit ohne eine erfolgreiche Therapie aus und betrifft das gesamte Wohlbefinden.

Muskelverspannungen -- Nackenschmerzen durch Verspannungen

Die Betroffenen fühlen sich erschöpft von den permanenten Schmerzen, in ihrer Lebensqualität beeinträchtigt, weil viele Bewegungen nicht mehr beschwerdefrei möglich wären und leiden unter Folgeerkrankungen. Dann gehen die Personen in eine Schonhaltung, welche die Schmerzen und die Mobilitätsprobleme weiter verschlechtern.  Es kommt zu zusätzlichen Verkrampfungen des Fasziengewebes, die Durchblutung wird schlechter, die allgemeine Fitness lässt durch den Rückgang an Bewegung nach, die Muskulatur baut sich ab und ist anfälliger für weitere Erkrankungen und Dysbalancen.

Obendrein können sich Schwindel und Übelkeit bei starken Verspannungen einstellen, die den Erkrankten noch mehr belasten. Auch ein Kopfdruck sowie Veränderungen der mentalen Gesundheit aufgrund der Dauerbelastung sind möglich. Daher begünstigen Muskelverspannungen oft ebenfalls psychische Disharmonien, Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit und Depressionen.

Was passiert bei Muskelverspannungen?

Muskelverspannungen sind eine Folge verschiedener Auslöser, durch die ein Prozess im Organismus begonnen wird, der zu dem Resultat, den Verspannungen führt. Dabei hat unsere Muskulatur für gewöhnlich viele wichtige Aufgaben wie das Beugen, Strecken, bestimmte Bewegungen zu gewährleisten und uns die Flexibilität zu schenken, in unserem Alltag beschwerdefrei sowie mobil zu bleiben. Bei gewöhnlichen Bewegungsabläufen verkürzt sich die Muskulatur durch Anspannung, was in diesem Falle gewollt ist. Sobald die Bewegung ausgeführt wurde, entspannt sich die Muskulatur und es kommt zu einer Entlastung, woraufhin sich der Muskel in seinen Normalzustand zurückbildet und verlängert. Wenn nun aber die Muskeln durch verschiedene Gründe verkrampfen, entsteht eine dauerhafte Verkürzung und es fehlt die Entspannungsphase des Muskels. Dadurch kann sich die Muskulatur nicht mehr erholen und es setzen die bereits erwähnten Symptome wie Schmerzen, Unwohlsein und Bewegungseinschränkungen ein. Bedingt durch die Schonhaltung und die Verhärtungen in der Muskulatur steigt gleichzeitig die Sensibilität unserer Schmerzrezeptoren und die Nerven, welche sich um unsere Muskeln herum befinden, reagieren zunehmend gereizter, was letztlich Entzündungen mit sich bringen könnte.

Wie fühlt sich eine Muskelverspannung an?

Muskelverspannungen äußern sich nicht nur durch Symptome wie Bewegungsprobleme oder Schmerzen, sie lassen sich buchstäblich ertasten. Eine verhärtete Muskulatur fühlt sich an wie viele kleine Knoten unter der Haut oder aber wie ein festes, unnachgiebiges Brett, welches keinerlei Beweglichkeit zulässt. Wenn Du den Selbstversuch startest und einmal ganz behutsam Deinen Nacken, die Schultern oder die Oberarme, also Regionen mit häufigen Muskelverspannungen, abtastest, wirst Du den Unterschied zwischen einer lockeren und einer verkrampften Muskulatur deutlich merken. An den Bereichen die keine Verspannungen zeigen, ist die Beschaffenheit weich, elastisch und die Haut lässt sich eindrücken. Bei Partien mit Verhärtungen hingegen spürst Du eher harte Knoten, in Fachkreisen auch Myogelosen genannt, eine stark verhärtete Oberfläche mit erhöhter Spannung und eine fehlende Beweglichkeit, wenn Du versuchst, die Haut einzudrücken, was Dir bei Verspannungen kaum oder nur mit Schmerzen gelingt. Man sagt, es zeigt sich ein Hartspannstrang, der deutlich fühlbar ist und bei Reizung eines verhärtenden Punktes durch Druck für ein kurzzeitiges Muskelzucken sorgt, weil der Muskelknoten regelrecht springt.

Welche Regionen sind oft von Muskelverspannungen betroffen?

Auch wenn sich Verspannungen der Muskulatur überall zeigen könnten, sind es doch oftmals Nacken, Schultern, Oberarme oder aber Waden, Oberschenkel sowie der gesamte Rückenbereich, die von Verspannungssymptomen heimgesucht werden. Dies liegt vor allem an der dauerhaften Sitzhaltung, wie viele Personen durch die Arbeit einnehmen oder aber die Überbelastung, die wir durch Bildschirm-Arbeiten permanente Belastung der Arme oder sportliches Überstrapazieren an unsere Muskeln herantragen.

Wie entstehen Muskelverspannungen?

Eine Muskelverspannung ist immer das Ergebnis einer fehlerhaften Reaktion eines Körpers. Die wiederum wird ausgelöst durch unterschiedliche Faktoren, darunter:

1. Zu wenig Bewegung

Bewegungsmangel ist eine der Hauptursachen für Muskelverspannungen. Der Alltag zwingt uns immer mehr zu sitzenden Tätigkeiten, zum Beispiel durch Bürojobs, während auch eine anstrengende Arbeit dazu beiträgt, dass wir nach Feierabend eher die Zeit auf dem Sofa verbringen, statt Sport zu treiben. Dabei brauchen unsere Muskeln gesunde und regelmäßige Bewegungen, damit sie nicht verkrampfen, verkümmern oder aufgrund eine Unterforderung ihre Widerstandskraft sowie Elastizität verlieren. Die mangelnde Bewegung gilt daher als Gift für gesunde Muskeln.

2. Stress und Überanstrengung

Man glaubt es kaum, aber auch unser mentales Gleichgewicht hat einen erheblichen Einfluss auf die Gesundheit und unserer Muskulatur. Insofern wir Angst empfinden oder in einer stressigen Situation sind, spannen wir uns unbewusst an. Solange sich eine solche Anspannung schnell wieder behebt, zum Beispiel durch gezielte Erholungsphasen oder auch, weil der Moment der Angst vorbei ist, kann unsere Muskulatur die Überbelastung kompensieren. Stellt sich allerdings eine dauerhafte Überbeanspruchung ein und wir befinden uns auf einem hohen Stresslevel, welches vielleicht sogar krankhafte Depressionen oder Angstzustände mit sich bringt, verkrampft die Muskulatur chronisch und es kommt nicht mehr zu der wichtigen Entspannungsphase, die wir schon erwähnt haben. Auf diese Weise entstehen Muskelverspannungen, die sich ziemlich schnell manifestieren und ernsthafte Begleiterscheinungen nach sich ziehen. Nicht umsonst heißt es oft, die Angst sitzt einem buchstäblich im Nacken.

3. Schwere Arbeit

Wer dauerhaft einer sehr anstrengenden körperlichen Tätigkeit nachgeht und sich nicht entsprechend erholen kann, strapaziert die Muskulatur zu sehr und riskiert Verspannungen, die sich festsetzen. Gerade schweres Heben, Tragen oder aber Arbeiten, bei welchen die Arme, der Nacken sowie die Schultern in dauerhafter Anstrengung sind, Jobs, die eine ungünstige Haltung voraussetzen sind ein Auslöser für Muskelverspannungen.

4. Verletzungen, Unfälle und degenerative Probleme

Manchmal sind auch Verletzungen mit daraus resultierenden langen Ruhephasen, Operationen mit anschließender Bettruhe, Krankheiten und degenerative Probleme dafür verantwortlich, dass sich die Muskulatur verkrampft.

Welcher Mangel bei Muskelverspannungen?

Muskelverspannungen können auch durch einen Mangel entstehen. Diese spürst Du bis in die Muskulatur und es kommt zu einer allgemeinen Unruhe, die erst durch die passenden B-Vitamine erfolgreich bekämpft werden kann. B-Vitamine beheben nicht nur den Mangel im Körper, sondern sorgen auch dafür, dass die Muskulatur weniger anfällig für Krämpfe und Schmerzen ist. Als ideale Nährstoffquellen eignen sich neben der natürlichen Sonneneinstrahlung für Vitamin D und einer gesunden Ernährung auch passende, hochwertige Nahrungsergänzungspräparate.

Sind Muskelverspannungen gefährlich?

Muskuläre Verspannungen können ernsthafte Folgen mit sich bringen. Je verspannter der Muskel, desto höher die Anfälligkeit für Verletzungen wie eine Überdehnung, eine Zerrung oder sogar im schlimmsten Falle ein Bänderriss. Außerdem kommt es durch permanente Schmerzen zu Schlafstörungen, der Biorhythmus ist beeinträchtigt und Deine mentale Situation verschlechtert sich, was schwere Depressionen mit sich bringen könnte. Werden Muskelverspannungen chronisch und die Muskulatur verhärtet sich dermaßen, dass kaum noch normale Bewegungen möglich sind Übelkeit, Schwindel und eine dauerhafte Schonhaltung entstehen, könnte dies für chronische, langanhaltende Beschwerden verantwortlich sein, die sich nur noch durch eine Physiotherapie bessern lassen und bei denen eine vollständige Regeneration kaum noch möglich ist. Du siehst, die Muskelverspannung selbst mag vielleicht noch ungefährlich sein, nicht aber die zahlreichen Folgeerkrankungen, die daraus resultieren.

Wie lange dauert es, bis Verspannungen weg sind?

Muskelverspannungen regenerieren sich für gewöhnlich innerhalb von wenigen Tagen, insofern Du Dir ausreichend Ruhe gönnst und sanfte Bewegungsübungen als Methode gegen die Verkrampfungen absolvierst. Handelt es sich doch bereits um chronische und sehr starke Muskelverhärtungen, dauert die Erholung deutlich länger oder ist, wie bereits erwähnt, gar nicht mehr vollständig möglich.

Welche Medikamente helfen bei starken Muskelverspannungen?

Wer unter extremen Verspannungen der Muskulatur leidet, könnte vorübergehend Schmerzmittel einnehmen, um den Schmerzreiz zu senken, die Schmerzrezeptoren zu lähmen und die Gesamtsituation erträglicher zu machen. Auch entsprechende Cremes wie Voltaren, Ibuprofen, oder Dolormin sind hilfreich gegen schmerzende und akute Muskelverspannungen. Ruhe solltest Du Dir ebenfalls gönnen, denn jegliche Art von weiterer Belastung könnte die Verspannungen womöglich noch verschlimmern. Bedenke bitte, dass sowohl Schmerzmittel als auch Cremes lediglich die Symptome lindern, nicht aber die Ursache der Verspannungen aufheben, sodass Du Dich nach Besserung des Allgemeinzustands unbedingt einer passenden Behandlung stellen solltest.

Welches Essen hilft bei Verspannungen?

Es mag seltsam klingen, doch auch über die passende Ernährung lassen sich Verspannungen mit einhergehenden Schmerzen lindern. So empfiehlt es sich, Produkte zu konsumieren, in denen ausreichend Nährstoffe und Kalzium vorhanden sind. Brokkoli, Mandeln, Champignons und eine leichte, fettarme Kost mit vielen Vitaminen ist wichtig, um die verspannte Muskulatur bei ihrer Erholung zu unterstützen.

Ist eine Muskelverhärtung auch eine Entzündung?

Handelt es sich um eine leicht verhärtete Muskulatur spricht man noch nicht von einer Entzündung, sondern lediglich von einer Überanstrengung. Werden die Probleme allerdings schlimmer und verhärten die Muskeln stark, darf durchaus von einer Muskelfaser-Entzündung gesprochen werden, die nicht nur Sportler, sondern auch Personen mit wenig Bewegung oder Vorerkrankungen wie Arthrose heimsucht.

Muskelverspannung Übungen

1. Dehnungsübung auf dem Stuhl

Durchführung:

  • Setze Dich gerade auf einen Stuhl, Beine hüftbreit geöffnet, Arme locker an den Seitenneben dem Körper
  • Ziehe jetzt Deine Schultern langsam nach in Richtung Ohr hoch, während Du langsam einatmest
  • Spannung einige Sekunden halten, dann Schultern behutsam wieder senken und dabei sanft ausatmen.
  • Übung mehrere Male wiederholen, danach pausieren.

2. Dehnung der Nackenpartie

Durchführung:

  • Setze Dich aufrecht hin und führe den linken Arm über Deinen Kopf (die Handfläche ruht auf der rechten Schläfe)
  • Ziehe den Kopf jetzt mit der linken Hand behutsam gen linke Schulter, bis Du ein Spannungsgefühl in den Halsmuskeln spürst
  • Position halten, langsam ein- und ausatmen, dann Spannung wieder lösen
  • Die rechte Handfläche drückt während der Übung den ausgestreckten Arm behutsam gen Boden, bis die Ausgangsposition erreicht ist

3. Stretching der Schultermuskeln

Durchführung:

  • Stelle Dich aufrecht hin, Arme seitlich ausgestreckt auf Schulterhöhe, rechte Hand zeigt mit Daumen nach oben, rechte Schulterwird leicht nach hinten platziert
  • Drehe den linken Daumen nach unten und ziehe dabei die linke Schulter vorsichtig nach vorne
  • Position halten und dann fließend in die nächste Position wechseln
  • Dafür rechte Schulter langsam vorziehen und linke nach hinten, gleichzeitig rechten Daumen nach unten bewegen und linken Daumen nach oben

4. Vierfüßlerstand-Dehnung

Durchführung:

  • Begib Dich auf eine Matte und platziere Dich im Vierfüßlerstand , Hände unter den Schultern, Knie unterhalb der Hüften, Kopf nach unten
  • Atme jetzt ein, ziehe den Bauchnabel langsam ein und forme einen Rundrücken (Kinn bewegt sich gen Brust)
  • Spannung 5 Sekunden halten, langsam Ausatmen und in Ausgangsstellung zurückgehen

5. Dehnung der Rückenmuskeln

Durchführung:

  • Begib Dich in Bauchlage auf eine Matte, Hände unter dem Kinn verschränken, Fußspitzen mit Kontakt zum Boden
  • Hebe jetzt den Oberkörper leicht ab, Blick nach unten gerichtet und halte die Spannung für wenige Sekunden
  • Bewege Dich nun langsam wieder in die Ausgangsposition

Wenn Du weitere interessante Übungen sehen willst, dann schau gleich hier in die Muskelverspannung Übungen.

Wie lassen sich Muskelverspannungen lösen?

Muskelverspannungen sind vielfältig zu bekämpfen, darunter vor allem durch Sport, Ruhe, Stressabbau, ausreichende Nährstoffzufuhr und Wärme sowie Massagen. Einige Kriterien sollten in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander angewandt werden, um die verspannten Muskeln dauerhaft zu lösen.

1. Bewegung

Bei Muskelverspannungen ist es wichtig, sich nicht komplett jeglicher Bewegung zu verschließen, sondern leichte, schonende Bewegungsabläufe durchzuführen. Ein sanftes Stretching, Yoga, Pilates oder langsame Spaziergänge sind hilfreich, um den Körper in Bewegung zu halten, ohne die Verspannungen zu verschlechtern.

2. Wärme

Die Thermotherapien sind seit Generationen hilfreich, um die unterschiedlichsten Dysbalancen zu bekämpfen. Wärme eignet sich hierbei besonders gut, damit Verkrampfungen und Verhärtungen der Muskeln aufgehoben werden. Nutze hierfür eine Wärmflasche, ein Wärmepad, ein Körnerkissen oder eine in den Kneipp-Anwendungen sehr beliebte heiße Rolle (ein nasses, heißes, als Rolle gewickeltes Handtuch) um die Muskulatur behutsam aufzuwärmen und dadurch für eine Entkrampfung der einzelnen Muskeln zu sorgen. Du kannst die Anwendung mehrmals am Tag wiederholen. Achte jedoch darauf, dass Du bei einer hohen Hitzeanwendung lediglich wenige Sekunden auf einer Stelle verweilst, damit keine Verbrennungen entstehen oder nur eine moderate Wärme zu wählen die Du gut aushalten kannst.

3. Ausreichende Nährstoffzufuhr

Wie schon erwähnt ist die Ernährung sehr wichtig für eine gesunde Muskulatur, weshalb Du auf frische, nährstoffreiche Kost achten solltest und weniger Produkte mit viel Zucker, Fett oder mangelnder Nährstoffzufuhr konsumieren darfst.

4. Massagen

Leichte Massageanwendungen können helfen, Muskelverspannungen zu lindern oder ganz aufzuheben. Hier obliegt es Dir, ob Du Dich für eine manuelle Selbstmassage, eine professionelle Anwendung bei einem Fachpraktiker oder aber die Nutzung eines Massagegeräts wie zum Beispiel eine Massagepistole entscheidest, um Deinen Muskeln etwas Gutes zu tun. Wichtig ist, dass Du auf eine angenehme Durchführung achtest und die Muskeln nicht unnötig strapazierst. Bei akuten Fällen bietet sich an, zunächst die Unterstützung einer professionellen Physiotherapie in Anspruch zu nehmen, um die ernsthaften muskulären Verspannungen zu lindern, ehe Du mit Wellnessmassagen fortfahren kannst.

5. Stressabbau

Deine Muskeln brauchen Erholung, welche Du ihnen auch gibst, indem Du ausreichend schläfst, eine gesunde Körperhaltung während des Schlafens einnimmst und auch über den Tag darauf achtest, Dir immer mal wieder eine Auszeit zu gönnen. Urlaube, soziale Kontakte, die Vermeidung von Konflikten und positive Erlebnisse stärken nicht nur Dein Selbstwertgefühl, sondern auch eine gesunde, widerstandsfähige Muskulatur.

In Ergänzung dazu, bieten sich auch heiße Bäder, Fangopackungen, Wärmepflaster oder das Saunieren an, um die Muskeln zu entspannen. Bei starken Verhärtungen könnte auch eine Akkupunktur hilfreich sein.

Muskelverspannungen vorbeugen

Wenn Du muskulären Verspannungen vorbeugen möchtest, solltest Du folgende Punkte beachten:

  • Bewege Dich regelmäßig und ausreichend
  • Achte auf eine gesunde Ernährung
  • Vermeide einseitige Belastungen oder eine Überstrapazierung der Muskeln
  • Verzichte nach Möglichkeit auf schweres Heben
  • Achte auf eine gesunde Körperhaltung während des Sitzens, Schlafens und auch bei Deinem Gangbild
  • Führe Deinem Körper genügend Nährstoffe und Mineralien zu
  • Gönne Dir ausreichend Ruhe und Entlastung
Muskelverspannungen -- Sport gegen Muskelverspannungen

Gerne darfst Du dazu Wellnessanwendungen wie Massagen gleichermaßen nutzen wie eine Auszeit auf dem heimischen Sofa bei einem gemütlichen Abend mit den engsten Familienmitgliedern. Alles, was für Deinen Körper und Deine Seele positiv ist, erweist sich als wirksam, um Muskelverspannungen vorzubeugen und Deinen Organismus zu kräftigen.

Muskelverspannungen lassen sich auch durch verschiedene Übungen lösen. Hierbei solltest Du wissen, dass die Techniken lediglich eine Unterstützung im Kampf gegen die Verhärtungen sind, kein Allheilmittel, welches einen Gang zum Arzt, im schlimmsten Fall eine Physiotherapie oder andere Maßnahmen ersetzt.

Mit der richtigen Prävention, Bewegung und der passenden Work-Life-Balance, sagst Du allerdings Muskelverspannungen den Kampf an.

Ulrich Pötter

Der Autor Ulrich Pötter ist selbst staatlich anerkannter Therapeut und Präventionsexperte. Seit über 20 Jahren beschäftigt er sich mit innovativen Ausbildungskonzepten in den Bereichen Massage, Fitness, Wellness, Heilpraktik und Prävention. Er hat fünf professionelle Akademien gegründet, bei denen er auch heute noch Geschäftsführer und Direktor ist. Im Mittelpunkt der Akademiearbeit steht vorrangig die professionelle Dienstleistung am Kunden, die individuell, zielorientiert und nachhaltig sein muss, um die internen Qualitätsvorgaben zu erfüllen.

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